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metrobasel Studie "Generationenvertrag"

metrobasel Studie "Generationenvertrag"

Der demographische Wandel und die Digitalisierung stellen unsere Arbeitswelt auf den Kopf. Entsprechend kontrovers wird diskutiert, wie wir als Gesellschaft im Angesicht dieser beiden Megatrends den kohäsiven Boden unter den Füssen nicht verlieren.

metrobasel Studie

In den kommenden fünfzehn Jahren wird die geburtenstarke Generation der «Babyboomer» in Pension gehen. Droht der Schweizer Wirtschaft damit ein nie gesehener Fachkräftemangel? Oder lässt sich dieser absehbare Schwund an Menschen im erwerbsfähigen Alter auch in Zukunft weiterhin durch den Zuzug von Arbeitskräften aus dem Ausland auffangen? Und abgesehen von der Fachkräftediskussion: Die Sozialwerke befinden sich aufgrund der genannten Entwicklungen schon seit mehreren Jahren in Schieflage. Bereits heute kann das System nur durch eine massive Umverteilung von jung zu alt am Leben erhalten werden. Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung ist es allerdings nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Umverteilungszwischenlösung ihre verlängernde Wirkung verliert.

Erschwerend kommt der Umstand hinzu, dass die für sich genommen schon komplexe Problematik des demographischen Wandels von der Digitalisierungsdebatte überlagert wird: Die Technooptimisten erwarten von der Industrialisierung 4.0 einen gewaltigen Produktivitätsschub mit riesigen Effizienz- und Wohlstandsgewinnen. Gleichzeitig warnen die weniger ausgeprägten Optimisten, dass uns genau diese immer weiter fortschreitende Digitalisierung bis zu 50 Prozent der bestehenden Jobs kosten könnte und Ältere wegen digitalen Anwendungen in vielen Lebensbereichen benachteiligt würden.

Egal wer zum Schluss Recht behält: Die Grundlagen, auf dem unser Gesellschaftsvertrag basiert, haben sich grundlegend verändert. Die Neuverhandlung unserer sozialpartnerschaftlichen Abmachungen und der Altersvorsorge ist unumgänglich. Welche Massnahmen am ehesten von den Erwerbstägigen mitgetragen werden, möchte der Think Tank metrobasel im Rahmen einer breit angelegten Befragung von Mitarbeitenden aus KMU, Verwaltungen und weiteren Organisationen der Metropolitanregion Basel erfahren.

Im Zentrum der metrobasel Studie steht damit die Frage, wie die Lasten einer älter werdenden und zunehmend digitalisierten Gesellschaft auf die Schultern des Einzelnen, der Wirtschaft und der Allgemeinheit verteilt werden sollen.

 


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