Die Gebietskörperschaften der Metropolitanregion Basel – Kantone, Städte und Gemeinden – als Vertreter der Einwohnerinnen und Einwohner bzw. Bürgerinnen und Bürger hängen im Gegensatz zu global mobilen Unternehmen zu 100% von der Fortsetzung der Erfolgsgeschichte in Life Sciences ab. Sei dies sehr direkt als Standort von Life Sciences Unternehmen oder Zulieferern oder indirekt, aber nicht weniger abhängig, als Wohnstandort und Naherholungsraum.

Die Gebietskörperschaften haben somit ein eminentes Interesse, dass die Rahmenbedingungen, die die Erfolgsgeschichte in Life Sciences ermöglicht haben, erhalten bleiben und dort, wo Handlungsbedarf besteht, verbessert werden.

Dafür steht metrobasel ein. metrobasel konzentriert sich dabei auf die Politikfelder, in denen der Standort metrobasel Gefahr läuft, im härter gewordenen globalen Standortwettbewerb, insbesondere gegenüber nordamerikanischen und asiatischen Standorten den Anschluss zu verlieren. Da die entsprechenden Politikfelder wie universitäre Hochschulen, branchenspezifische Regulierungen hochproduktiver Schlüsselbranchen, wie etwa Pharma und Banken, aber auch Politik bezüglich des multimodalen Gateway Schweiz (Basel/Zürich) weitgehend in Bundesbern entschieden werden, konzentrieren sich die Anstrengungen von metrobasel auf den Aufbau von Allianzen, um allfällige Abstimmungen in den eidgenössischen Räten gewinnen zu können. Gleichzeitig zeigt metrobasel im Rahmen des Masterprojekts metrobasel 2020/35/50 auf, mit welchen Chancen und Risiken sich die verschiedenen Branchen und Regionen der Metropolitanregion Basel in den kommenden Jahrzehnten auseinandersetzen müssen.

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